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2018 Fasching Vorderseite

 

Hörenswerte Musikstücke mit bombastischem Schlussakkord erlebten die Besucher beim Dreikönigskonzert des Gesamtorchesters des Musikvereins Thierhaupten am Feiertag in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.3 Koenig

Gespannt sein durften die zahlreichen Besucher auf die zu hörenden Stücke in der Thierhauptener Kirche am Dreikönigstag, zumal mit Andreas Glatzmaier erst im September ein neuer Dirigent die Regie des Gesamtorchesters übernommen hatte. Enttäuscht wurde indes niemand – im Gegenteil: Die gehörten Stücke überzeugten auf der ganzen Linie, und so scheint nach dem Weggang von Jasmin Zimmer mit dem neuen Taktgeber ein nahtloser Übergang in Sachen Anspruch, Qualität und Leistungsvermögen gelungen.

Gelungen auch die Auswahl mit unter anderem „In all it’s Glory“ von James Swearingen, „Persis“ von James L. Hosay oder das eher getragene „To my Country“ von Bernard Zweers. Mit dabei auch die Orgel in St. Peter und Paul mit Dorothee Schmöger an den Manualen. In der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit hat es Andreas Glatzmaier verstanden, die Akteure auf die Kompositionen einzustellen. Das Beste kam wie meist zum Schluss: „Pilatus: Mountain of dragons“ von Steven Reineke.

Hervorragend herausgearbeitet waren dabei die von Sprecherin Anja Gastl zuvor erläuterten Details: Froher Aufbruch, der plötzliche Donner, Kampf und Absturz eines Kameraden. Lang anhaltender Applaus am Ende des Zehn-Minuten-Werkes bestätigte, genau den Nerv des Publikums getroffen zu haben.

So gab es mit dem von Glatzmaier selbst bearbeiteten Finale der „Majestic Symphony“ für Orgel und Orchester noch ein Sahnehäubchen auf dem zuvor Gehörten. Trotz erneut tosendem Beifall ließen sich die Akteure nicht zu einer weiteren Zugabe erweichen. Obwohl sicherlich die „hervorragende Akustik des Raumes“, so Glatzmeier, zu dem außergewöhnlichen Hörgenuss beitrug, darf schon heute auf das Osterkonzert, dann allerdings im Tassilosaal des Klosters, gespannt gewartet werden. (WAH)

Quelle: Augsburger Allgemeine 


„White Christmas“ und Ehrungen

 

Bei seiner Adventsfeier im Herzog-Tassilo-Saal des Klosters Thierhaupten ehrte der Musikverein Thierhaupten 1863 langjährige Mitglieder. Dabei erhielt Baritonist Bruno Kron eine besondere und äußerst seltene Auszeichnung. Seit 70 Jahren ist er aktives Mitglied des Musikvereins. Vorsitzender Markus Birkner und Angela Ehinger, Vorsitzende des 15. Bezirk des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds (ASM), überreichten Bruno Kron die Ehrennadel und bedankten sich für sein langjähriges Engagement. Nicht ganz so lange, aber dennoch beachtliche 50 Jahre spielen Ehrenvorsitzender Josef Herb und Georg Neukirchner beim Musikverein Thierhaupten. Dafür wurden sie ebenfalls vom ASM ausgezeichnet. Margot Kiss und Klemens Schreier jun. wurden für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.Weihnachtsfeier 2017

Außerdem erhielten folgende Musikanten eine Anerkennung für 15 Jahre Musizieren: Andreas Christl, Karoline Knauer, Julia Leichtle, Ramona Lesti, René Schneider, Christiane Schreier und Florian Wünsch. Ein Dank für zehn Jahre im Verein ging an Stefanie Meir und Carolina Weixler.

Neben all den Ehrungen kam auch die Musik nicht zu kurz. Die vereinseigene Formation TH-Brass eröffnete den Abend schwungvoll, bevor die Jungbläser mehrere Stücke zum Besten gaben. Für einige dieser Kleingruppe unter der Leitung von Stefan Gastl war es einer der ersten Auftritte. Die routinierte Jugendkapelle stimmte mit Klassikern wie „White Christmas“ und „We are the world“ auf die bevorstehende Zeit ein. Auch die Original D´Lechtaler Musikanten mit ihrem Dirigenten Ralf Weihermüller zeigten sich von ihrer besinnlichen Seite, bevor sich alle Musikanten zusammen auf der Bühne einfanden für ein gemeinsames Adventslied. (AL)

 

 


Mit Trompeten im renovierten Saal

 

Ein Jugendkonzert gab der Musikverein Thierhaupten 1863 auch in diesem Jahr. Dazu fanden sich viele Zuhörer im frisch renovierten Herzog-Tassilo-Saal ein.

Bevor Jugendleiter Christian Schuster das Publikum begrüßte, ertönten bereits tiefe Klänge des Tenorhorn/Bariton-Ensembles aus der Jugendausbildung. Es folgten Bläser an der Klarinette, die im Rahmen ihrer Ausbildung einige Stücke zusammen geprobt hatten. Aber auch die Trompeten und das Saxofonregister gaben einige Lieder zum Besten. Es wurde deutlich, welche intensive Arbeit über das Jahr hinweg in den Unterrichtseinheiten geleistet wird. Vorgestellt haben sich die Gruppen mit Humor, aber auch einiger Nervosität selbst.Jugendkonzert 2017

Thierhauptens Zweite Bürgermeisterin Renate Durner verschaffte in ihrer Ansprache einen Überblick über die Renovierungsarbeiten des Saales in den vergangenen drei Monaten. Nicht nur optisch war einiges notwendig geworden, auch das Klangbild ließ zu wünschen übrig. So wurde der Bühnenraum akustisch verbessert, die neue Saaldecke soll unerwünschte Geräusche dämmen sowie die erwünschten Klänge hervorheben. Noch zwei Tage zuvor waren die Handwerker mit den letzten Arbeiten beschäftigt, und nun durfte das Jugendorchester als Erstes sein Können vortragen.

Dirigent Manfred Braun hatte mit seinen Musikanten ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Mit „Sahara“ von Thierry Deleruyelle entführte das Orchester in die gleichnamige Wüste und stellte die unterschiedlichen Vegetationen mit verschiedenen Instrumentengruppen vor.

Es folgte das Stück „Fiorellina“ von Pavel Stanék – hier hatten die Flöten einen großen Auftritt. „Apollo 11“ von Otto M. Schwarz ließ den Zuhörer die erste Mondlandung vom Countdown bis zum Betreten des Mondes noch einmal musikalisch miterleben. Mit „Jump the Line“ von Harry Belafonte und „Handclap“ von Eric Frederic neigte sich das abwechslungsreiche Konzert schon wieder dem Ende zu.

Das Publikum verließ den Raum jedoch nicht, ohne eine Zugabe von den jungen Musikanten zu fordern. Bei „Ernst im Allgäu“ von Ernst Netzer ertönte das Tenorhorn von Kathrin Schmid mit einem wohlklingenden Solo. Anschließend wurden die Gäste mit Kaffee und selbst gemachtem Kuchenbüfett verwöhnt.

Quelle: Augsburger-Allgemeine